Artikel Elgger Zeitung vom 25. 08. 2009
Schulstart oder Schulstress?
Ende der Ferien, die Schule beginnt wieder - und damit vieleicht auch der leidige Schulstress.
Wir verbinden mit dem Wort Stress sofort etwas negativs, dabei hat er grundsätzlich auch eine sehr postive Seite.
Wir empfinden Stress als leistungssteigernd, wenn er uns in schwierigen Situationen zu dem Gefühl verhilft, dies alles bewältigen zu können. So kann uns beispielsweise das Lampenfieber zu Höchstleistungen beflügeln.
Fühlen wir uns allerdings überfordert und hilflos, nervös und reizbar, können wir keinen klaren Gedanken mehr fassen, dann wirkt Stress lähmend und negativ. Häufen sich diese negativen Stress-Situationen, und fehlt die nötige Entspannungs- und Erholungsphase dazwischen, so kann die andauernde Anspannung in der Folge zu seelischen und körperlichen Beschwerden führen. Dies vermindert die Lebensqualität des Kindes und der ganzen Familie.
Schulstress
Eltern wünschen sich natürlich, dass ihre Kinder Erfolg im Leben haben und daher auch Erfolg in der Schule. Leider gibt es keine Methode, Kinder zu erfolgreichem Lernen zu zwingen. Das Lernen so anzuregen und zu begleiten, dass es selbstgewollt und selbstgesteuert bleibt, wird bei den Kindern leicht fallen, die ein stabiles Selbstwertgefühl, eine gesunde Frustrationstoleranz und eine nötige Portion Risikobereitschaft entwickelt haben.
Schwierig wird es, wenn durch andauernde Misserfolge das Zutrauen des Kindes in seine Fähigkeiten erschüttert wird, und die Eltern zunehmend Angst bekommen, das Kind könne (wieder) versagen. Diese Angst der Eltern und der Lehrer zieht meistens Druck, Kontrolle und Strafe nach sich - in bester Absicht - aber mit fataler Wirkung.
Ein möglicher Weg?
Es geht daher meist in erster Linie nicht darum, vermehrt zu üben und zu lernen oder die Voraussetzungen zu verbessern (indem man z.B. die Schule wechselt), sondern es müssen zuerst die entstandenen Enttäuschungen, Kränkungen und Verunsicherungen seitens der Kinder - aber auch der Eltern! - bewältigt werden.
Das erste und wichtigste Ziel muss sein, das Selbstwertgefühl - und zwar für Schüler und Eltern - zu erhöhen und zu lernen, mehr auf Stärken als auf Schwächen zu achten.
In einer homöopathischen Beratung kann die Problematik in Ihrer Situation aufgeklärt werden. Ich höre Ihnen und ihrem Kind zu. Die Homöopathie erfasst den Meschen als Ganzes – mit all seinen physischen und psychischen, mentalen Problematiken. Als Homöopathin beziehe ich auch ihre persönliche Lebensgeschichte bis zum jetzigen Zeitpunkt mit ein und unterstütze mit homöopathischen Mitteln die Lebenskraft. Dadurch wird die Lebensqualität des Kindes und der ganzen Familie verbessert. Dazu braucht es keine Chemie. Die Homöopathie ist eine echte Alternative zu Psychopharmaka und leistungssteigernden Mitteln.
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